Als erster eine gute Idee zu haben ist die Grundlage für jeden Erfolg. Aber nur jede zehnte Idee führt zu einem - mittelmäßig bis sehr erfolgreichen - Produkt. Während des Lebenszyklus eines Produkts werden einige Innovationsstufen durchlaufen, die von konventionellen Lösungen mit vorhandenen Technologien über neue Designgenerationen bis zu grundlegenden Neuerfindungen reichen. Die Entwicklungskosten und -zeiten eines Produktes schlagen sich im Preis, in der Wettbewerbsfähigkeit und im Ertrag eines Unternehmens nieder. Ständige Qualitätssicherung und gesteigerte Zuverlässigkeit führen zu technischem Vorsprung und Wettbewerbsvorteilen gegenüber der Konkurrenz.
Durch eine genauere Modellierung und Optimierung während der Herstellung eines Produktes ergibt sich auch eine Verminderung der Weiterentwicklungskosten, des Ausschusses oder der Fehleranfälligkeit. Und eine Charakterisierung des Produktes nach bestimmten Eigenschaften oder das Finden neuer Eigenschaften bietet auch die Möglichkeit, gewisse Merkmale in der Werbung verstärkt zu präsentieren.
Im Gegensatz zu den Universitäten liegt der Schwerpunkt des Unternehmenssektors aber auf der angewandten Forschung und der experimentellen Entwicklung, wobei hier durchaus auch die Problemlösungsstrategien der universitären Grundlagenforschung in verallgemeinerter Form zur Anwendung kommen können.